Wund-Vita
Die Situation
Wichtige und gewohnte Aktivitäten außerhalb der Wohnung oder des Hauses können somit oft nicht wahrgenommen werden. In einer 2003 durchgeführten Studie berichten Patienten, dass ihre
sozialen Kontakte gering seien und sie sich isoliert und wenig
unterstützt fühlen (Ruch/McLachlan).
Dieses gilt insbesondere für jüngere Patienten, bei denen die
Freizeitaktivitäten durch die Krankheit zumeist stark eingeschränkt
sind. Auch bei den Angehörigen kann die Lebensqualität beträchtlich abnehmen.
Es wird nicht nur von körperlich, sondern auch von psychisch schwerer
Pflege berichtet.
Weiterer wichtiger Aspekt der Erkrankung ist die berufliche Situation
der Betroffenen. Da am Arbeitsplatz das erkrankte Bein in den meisten
Fällen nicht geschont oder hochgelegt werden kann, entstehen nicht
selten starke Schmerzen und erhebliche Schwellungen. Viele Betroffene
sind arbeitslos, frühzeitig berentet oder nicht in der Lage, ihre
Arbeit in vollem Umfang leisten zu können.
Oft verhindern Diabetes, Durchblutungsstörungen oder eine Immunschwäche
eine normale Wundheilung. Wenn eine Wunde nach 4 Wochen nicht verheilt
ist, sprechen Mediziner von einer chronischen Wunde.
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